EQUIPMENT

Analoge Fotografie ist viel zeitumfassender als die weiter verbreitete Digitalfotografie. Und genau diese Entschleunigung macht diese analogen Techniken so interessant und besonders. Im Folgenden nun ein paar Details zu den einzelnen Kameras:

 

Mamiya RB67 Professional

Analoges Mittelformat (6cm x 7cm) | Baujahr 1970 | Japan


Diese Kamera zählt nicht nur wegen ihres Gewichts von über 3kg zu den Flaggschiffen der analogen Mittelformatfotografie. Die extra für die RB67 gefertigten Objektive von Mamiya (hier die 90mm-Ausführung) halten auch heute noch mit neuen Linsen mit. Die Negative-Abzüge mit einer Größe von 6cm auf 7cm können so auch auf eine Größe von A0 oder größer gedruckt werden.

 

Ein Bild sieht dann so aus:

 

 

Ricoh XR-7

 Kleinbildformat | Baujahr 1984 | Japan

Meine erste analoge Kamera, geerbt von Papa. Eine Ricoh mit 50mm-Objektiv und einer Blende von 1.4. Eine handliche und sehr gut verarbeitete Kleinbildkamera mit praktischem Belichtungsmesser. Doppelbelichtungen, also mehrere Bilder übereinander belichten, kann die Kamera auch. Dazu kommt demnächst eine Serie!

 

 

Porst Reflex MCE

 Kleinbildformat | Baujahr ab 1974 | Japan | Vertrieb über PORST

Die Porst Reflex ist eine analoge Spiegelreflexkamera mit vielen elektronischen Hilfsmitteln und einer schnellen Verschlusszeit von bis zu 1/2000 Sekunde. Das eigentlich tolle an dem Modell ist der M42 -Anschluss, an dem sich viele begehrte Linsen von verschiedenen Herstellern anschließen lassen. So auch das russische Helios-Objektiv (siehe Bild) mit einer Offenblende von 2.0. Dieses alte Objektiv kommt zwar nicht an die Schärfe von modernen Linsen heran, dafür erzeugt es ein Bokeh, wie es kaum ein digitales Gerät schafft.